Palm Beach

Mittwoch, 12.12.2018

Kaum bin ich wieder eine Woche in Sydney, fühlt es sich so an, als wäre ich nie weg gewesen!

Am Freitag sind Susanna, Calista, Dilara und ich zu den Jungs nach Lane Cove gegangen und hatten eigentlich nur vorgehabt, mit ein bisschen Wein vorzuglühen, bevor wir uns auf den Weg in die Stadt machen und dort im Club feiern gehen. Allerdings hatten wir dann so viel Alkohol intus, dass wir es nicht mehr in die Stadt geschafft haben :-)

Susanna wollte mich noch zum Bahnhof bringen und irgendwie sind wir dann doch noch in der Stadt gelandet und waren kurz in einer Bar.

Blöd, dass dann keine Busse mehr gefahren sind, doch wir sind dann doch noch nach Lane Cove gekommen und haben dort übernachtet.

Samstags war ich in der Stadt und habe mich mit Katrin getroffen, dem Mädchen mit dem ich die Ostküste bereisen möchte :-) Wir haben uns Gott sei Dank super verstanden.

Abends waren wir dann noch mit ein paar anderen Mädchen im Hard Rock Café essen und haben das Feuerwerk am Darling Harbour genossen. Das Essen war mir eigentlich zu teuer, aber da ich nicht die Einzige sein wollte, die sich ohne etwas zu bestellen dazusetzt, habe ich mir doch etwas bestellt. Der Burger war richtig gut und der Ausblick atemberaubend, deshalb war das okay xD

Mein Wochenhighlight war ganz klar der Sonntag. Da habe ich mich mit den Mädels am Palm Beach getroffen und wir sind hoch zum Leuchtturm gelaufen. Von dort oben hat man eine wunderbare Sicht auf den berühmten Palm Beach, der sich perfekt anbietet um ihn 100 Mal aus verschiedenen Winkeln zu fotografieren oder um Bilder für Instagram zu schießen ;-)

Hinterher haben wir uns noch einen schönen Tag am Strand gemacht, waren im Wasser, trotz Quallen, und haben uns in der Sonne gebräunt. Es war einfach toll, zumal wir 28 Grad und Sonne hatten.

Wer würde so ein Wetter schon gerne durch die Temperaturen eintauschen, die zurzeit in Deutschland herrschen? Ich denke niemand, doch dafür kommen wir nicht wirklich in die Weihnachtsstimmung, auch, wenn es dutzende Weihnachtsmärkte gibt und der Weihnachtsbaum in der Stadt gigantisch groß ist...

Liebe Grüße nach Deutschland und eine schöne, weitere Adventswoche! x

 

Zurück in Sydney

Mittwoch, 12.12.2018

Nach laaaanger Zeit melde ich mich mal wieder... da wir kein Internet hatten, war es mir nicht möglich, euch auf dem Laufenden zu halten. Ich bin seit dem 01. Dezember wieder Au Pair in einer neuen Familie in Sydney. In Collaroy Plateau, um genau zu sein :-)

Hier wohne ich quasi direkt am Strand und genieße das gute Wetter Sydneys. Mit meiner Familie hier komme ich bisher supergut klar und ich fühle mich richtig wohl. Die Mutter ist dieses Mal Deutsche und der Vater Australier. Die Mädchen sind 6 & 8 Jahre alt und wirklich süß. Natürlich bleibt auch bei denen mal ein Streit unter Geschwistern nicht aus :-)

Arbeiten werde ich hier bis Mitte Januar. Dann kommt das nächste Au Pair, welches ich erst noch einarbeite, bevor ich Anfang Februar dann mit einem Mädchen die Ostküste entlang reise.

Ab nächster Woche beginnen hier die langen Sommerferien, in denen hier im Haus wahrscheinlich mehr Trubel los sein wird ;-)

 

Back to Sydney

Freitag, 30.11.2018

Sooo, der Tag ist gekommen und ich sage erneut Lebewohl und mache mich auf den Weg zu meiner nächsten Gastfamilie in Sydney. 

Ich freue mich so, auch wenn es mir schwerfällt, meine Familie hier zu verlassen. 

Natürlich hatte ich am Anfang viel Gezicke mit der Kleinen und dass ich das erste Au Pair war, hat es auch nicht einfacher gemacht, doch sie waren gut erzogen und wir hatten eine tolle Zeit miteinander. Ganz besonders die Eltern werden mir fehlen...

Die Mutter, wie auch der Vater, haben mich toll in die Familie integriert und ich habe mich immer willkommen gefühlt. Sei es Abends, wenn wir mit dem Weinglas in der Hand das Essen gemeinsam zubereitet haben oder wenn wir lachend vor dem Fernseher gesessen haben, weil die Serien und Komödien auf Netflix zum Schreien komisch gewesen sind. Ich hatte immer meinen Freiraum und konnte meine Freizeit nach Lust und Laune verplanen. Egal ob Abends oder an den Wochenenden. 

Ich hoffe, dass ich jetzt eine genauso tolle Zeit in Sydney habe, bevor ich zum Reisen aufbreche :-) 

 

 

 

PS: In ein paar Stunden kommt mein Zug, see ya! 

Christmas Festival und Cape Schanck

Dienstag, 27.11.2018

Dieses Wochenende ist der Beweis dafür, dass spontane Ausflüge einfach die Besten sind. Ich hatte mich eigentlich darauf eingestellt, das gesamte Wochenende über babysitten zu müssen, doch dann hatte ich ab Samstagabend doch überraschend frei, weil die Eltern noch erschöpft von der langen Freitagnacht waren😊

Ich habe mir Vivi geschnappt und bin nach Frankston auf ein Christmas & Lights Festival gegangen. Der Abend war super schön, obwohl wir gar nicht viel gemacht haben. Ich habe mir eine „Bratwurst mit Zwiebeln“ auf Deutsch bestellt, das hat die Frau natürlich nicht verstanden, aber ihr Gesichtsausdruck war den Geck definitiv wert 😉 Immerhin hat sie mir mit ihrem Stand „Deutsche Spezialitäten“ eine Steilvorlage geliefert.

Hinterher haben wir noch gesehen, wie die Lichter eines riesigen Weihnachtsbaums angezündet wurden, begleitet von buntem Feuerwerk. Es ist komisch, dass es nicht kalt ist und man in Winterjacken gepackt durch die Stadt läuft und noch komischer ist es, wenn die Australier dann aus voller Kehle "Let it snow" singen, denn bei den Temperaturen ist der einzige Schnee der hier fällt, Kunstschnee :-)

Sonntags haben Vivi und ich uns dann auf den Weg nach Cape Schanck gemacht, ein Geheimtipp, den leider viel zu wenige kennen…

Die Natur dort war einfach atemberaubend: Ein Leuchtturm, grauer Sandstrand, glasklares Wasser und rote „Berge“ die von Gras geschmückt waren. Wunderschön! So eine Seite habe ich von Australien bisher nicht gesehen… Cape Schanck ist außerdem für die klare und frische Luft bekannt, die von der Antarktis hoch weht.

Das Einzige, das uns an dem Tag negativ gestimmt hat, war das tote Känguru am Straßenrand. Viel zu viele Unfälle mit den wilden Tieren passieren hier… auf den Landstraßen kommt man an dutzenden Schildern vorbei, die eine Nummer angeben, welche man bei Unfällen mit Kängurus etc anrufen soll… und obwohl man sich an die Geschwindigkeit hält und aufmerksam fährt, ist ein Unfall mit den Tieren manchmal leider unvermeidbar, da sie oft die Straßen passieren und aus dem Gebüsch hüpfen…

Ich hoffe mir passiert das hier nie… liebe Grüße nach Deutschland und an meine Freunde in Sydney. Der Countdown läuft, die größte Touristenstadt Australiens hat mich bald zurück!

 

Hier noch ein paar Bilder zu Cape Schanck:

   

 

 

 

 

 

Doch kein Phillip Island...

Dienstag, 20.11.2018

Manchmal klappt es einfach nicht so wie man möchte…

Am Freitagabend wollten meine Gasteltern ausgehen, aber sind es nicht. Und sonntags hatte ich vor, mit dem italienischen Bro Pair und einem anderen Jungen nach Phillip Island zu fahren, aber auch das hat nicht funktioniert. Zu Schade, denn jetzt sehe ich Phillip Island gar nicht mehr, aber was solls… man kann nicht alles sehen und schlimmstenfalls kann ich für das, was ich dadurch jetzt verpasst habe, auch einfach an die Nordsee fahren. Stattdessen war ich sonntags einfach nochmal in der Stadt und bin ein bisschen umher gebummelt. Mein letzter Tag in der City… auch wenn ich mich wahnsinnig freue, wieder nach Sydney zu kommen, so werden mir die Straßenmusiker und die Farbenvielfalt der Häuser bestimmt fehlen.

Samstags war ich mit Alia, einem anderen Au Pair, im Kino. „A Star is Born.“ So lange habe ich darauf gewartet, den Film endlich sehen zu können und unsere Erwartungen wurden keinesfalls enttäuscht. Lady Gagas Geschichte wird sehr realistisch erzählt und weckt Empathie beim Zuschauer. Verraten möchte ich nichts, aber ich gebe zu, dass ich mir ein paar Tränen nicht verkneifen konnte. Also wenn ihr noch am Überlegen seid, ob ihr den Film sehen solltet oder nicht, kann ich euch nur raten, dem nächstgelegenen Kino einen Besuch abzustatten, es lohnt sich 😊

PS: Der Tag gestern hat das „langweilige“ Wochenende wieder wettgemacht. Wir hatten endlich einmal traumhaft schönes Wetter mit 27 Grad und blauem Himmel. Das habe ich dann zum Sonnenbaden am Strand genutzt 😉

The Great Ocean Road, a MUST SEE!

Montag, 12.11.2018

Wow!

Der Roadtrip entlang der Great Ocean Road war einfach nur genial und ich kann mit Sicherheit sagen, dass es das coolste Erlebnis hier in Australien ist, das ich bisher erlebt habe.

Ich habe den Trip mit zwei anderen Deutschen gemacht, einem Jungen und einem Mädchen. Zu dritt hatten wir eine Menge Spaß und da wir alle ungefähr gleich alt gewesen sind, hat es auch sonst super gepasst.

Gestartet sind wir am Freitagnachmittag. Erstes Ziel: Bells Beach. Ein bekannter Surfstrand hier in Australien. Alles in allem war es aber auch nur ein Strand, deshalb sind wir schnell weitergefahren. Der Himmel war bewölkt und es gab viele kleine Schauer, Melbourne Wetter vom Feinsten also 😉

Danach sind wir zum Leuchtturm in Aireys Inlet gefahren, welcher als inoffizieller Beginn der Great Ocean Road gilt. Der Leuchtturm war nicht so groß, aber schön anzusehen. Besonders toll war die Sicht auf die Klippen unten im Meer.

Unser nächstes Ziel war Memorial Arch, das „Tor“ zur Great Ocean Road. Dort haben wir erstmal angehalten, und, wie alle anderen Touris auch, Bilder gemacht.

 

Auf der Weiterfahrt sind wir durch Lorne gefahren, einem kleinen Örtchen am Meer, bis hin zum Kennett River. Von dort an haben wir wachsam die Bäume beobachtet und nach Koalas Ausschau gehalten. Normalerweise hat man in dem Gebiet nämlich super Chancen, wilde Koalas zu sehen, doch wir wurden enttäuscht.

Letztendlich sind wir zu unserem Campingplatz gefahren, haben zu Abend gegessen und sind schlafen gegangen.

Am nächsten Morgen sind wir dann in aller Früh aufgestanden und sind zu den Beauchcamp Falls gewandert. Der Weg hat sich definitiv gelohnt und wir haben einen tollen Wasserfall gesehen!

Zurück am Campingplatz haben wir unsere restlichen Sachen gepackt und sind zum Cape Otway gefahren. Dort habe allerdings nur ich den Eintritt gezahlt und bin zum Leuchtturm gegangen. Vor allem der Ausblick von der Spitze des Leuchtturms hat mir gefallen.

Weiter gings zu den Gibson Steps. Auf dem Weg dorthin haben wir allerdings dreimal gehalten, da wir Koalas entdeckt haben. Wir sind förmlich aus dem Auto gesprungen, weil wir Angst hatten, sie klettern uns davon 😊 Im Gegensatz zu den Koalas, die ich bisher im Zoo gesehen habe, waren alle Koalas die wir am Samstag gesehen haben, putzmunter. Nachdem wir das erste Mal gehalten und einen Koala gesehen hatten, waren wir schon begeistert und dachten, der Tag kann nicht besser werden. Doch dann haben wir tatsächlich noch drei weitere Koalas gesehen! Einmal eine Mutter mit einem Baby und danach einen Koala, der schon, von begeisterten Menschen umringt, an einem Baum am Straßenrand gehangen hat. Nichts hätte den Tag danach noch kaputtmachen können.

Letztendlich sind wir an den Gibson Steps angekommen, einer Treppe, die hinunter an einen Strand führt. Dort hat man die Gelegenheit, parallel zu den 12 Aposteln im Meer, den Strand entlangzulaufen. Dieser Ort hat mir rückblickend mit am Besten gefallen, da der Strand wunderschön ist und man die Möglichkeit hat, die 12 Apostel in ihrer vollen „Pracht“ und Größe wahrzunehmen. Außerdem, wer sagt schon nein zu einem Mittagessen mit Sicht auf goldfarbenen Sand und kristallklarem Wasser, hab ich Recht?

Das wohl beliebteste Ziel der Great Ocean Road, die 12 Apostel, war nur wenige Autominuten entfernt, doch als wir dort ankamen, dachten wir, uns trifft der Schlag! Die Plätze und Aussichtspunkte waren überfüllt von Touristen und die Parkplätze waren zugeparkt von Bussen und Autos. Dennoch darf man, auch wenn man nicht gerne im Gedränge unterwegs ist, diesen Ort auf keinen Fall auslassen.

Das nächste Ziel war Loch Ard Gorge, ein wunderschöner Strand, der eingeschlossen von zwei langen Felsen ist. Dort war schon deutlich weniger los und wir nutzten die Gelegenheit, um ein bisschen zu entspannen und um auf kleinen Felsen zu klettern.

 

Schlussendlich sind wir noch zur London Bridge und zu einer Grotte gefahren, bevor wir zum nächsten Campingplatz gefahren sind. Wir waren so glücklich, dass der Tag so gelungen ist. Selbst das Wetter ließ uns nicht im Stich und wir hatten über den Tag etwa 20 Grad und Sonnenschein. Es war einfach perfekt!

 

Sonntags haben wir noch einen Abstecher nach Port Fairy gemacht und sind zu einem weiteren Leuchtturm gelaufen, der auf einer kleinen Insel liegt. Dort sah es ein bisschen aus, wie an der Nordsee. Weißer Sand und gaanz viele Dünen.

 

Danach sind wir zurück nach Melbourne gefahren, müde, erschöpft, aber absolut zufrieden. Wir mussten nichts auslassen und haben alles geschafft was wir vorhatten uns anzuschauen. Was will man mehr 😊

 

3 Monate Australien

Dienstag, 06.11.2018

Am 10.08. kam ich am Flughafen in Sydney an, seitdem sind 88 Tage vergangen. 3 Monate wenn man so will. Das letzte Vierteljahr ging zurückblickend total schnell vorbei und es ist Wahnsinn, was ich innerhalb dieser Zeit schon erlebt habe...

Während meiner ersten zwei Monate in Australien, die ich in Sydney verbracht habe, bin ich an den Wochenenden stets viel unterwegs gewesen, habe so ziemlich alle "Touristenziele" besichtigt, die ich mir für Sydney vorgenommen habe und bin auch gerne feiern gewesen :-)

Ich habe so viel erlebt. Vom Opera House über die Harbour Bridge. Ich habe unzählige Märkte und Strände gesehen, habe Coastal Walks gemacht, bin im Bondi Icebergs Pool geschwommen und durch die Blue Mountains gewandert. Ich habe die Drehorte der Serie "Dance Academy" gefunden und war beim "Whale watching". Es war eine unglaubliche Zeit, aber auch die hat ihre Schattenseiten, die in keinem Instagram Profil auftauchen oder die verdrängt werden, wenn man seinen Freunden zusammenfasst, was man in den letzten Wochen so erlebt hat.

Meine Au Pair Familie in Sydney war nicht so, wie sie sich mir bei den Skype Gesprächen vorgestellt hat, bzw sie war insgesamt anders, als ich sie mir vorgestellt habe... Ich war kein Teil der Familie, wie es die Idee des Au Pair Seins ist. Müsste man die Rollen innerhalb der Familie zuordnen, wäre ich die klassische Angestellte gewesen, die ein kleines Zimmer am anderen Ende des Hauses hat. Ich hatte teilweise nichts zum Essen im Haus, da meine Familie sich nicht besonders für mich interessiert hat. Wenn sie also mal mit den Kindern weggegangen sind, wurde ich weder gefragt ob ich mit möchte, noch wurde geschaut, dass ich in dieser Zeit etwas im Haus hatte. Die Kinder waren nicht gut erzogen und Respekt hatten sie auch keineswegs. Ich war ihr persönlicher Fußabtreter, doch das habe ich alles in Kauf genommen, teilweise bis zu 20 Überstunden die Woche, weil ich ein Dach über dem Kopf hatte und nur 10 Minuten von der Innenstadt Sydneys entfernt gewohnt habe... Ich habe zwei Mal das Gespräch mit der Familie gesucht und hatte gehofft, dass sich dadurch etwas ändert, doch das war nicht der Fall. Insgesamt waren sie mit meiner Arbeit zufrieden. Ende September hattte mir die Mutter dann verkündet, dass ich doch bitte ausziehen solle, weil sie einen Childcare-Platz bekommen hätten und ich deshalb von nun an nicht mehr gebraucht werde. Ob das der Grund war, weiß ich bis heute nicht und werde es auch sicherlich niemals erfahren. Vielleicht waren sie auch einfach nicht zufrieden mit mir. Jedenfalls hatten sie mir eine supergute Empfehlung geschrieben, welche mir geholfen hat, meinen Job hier in Mount Martha zu bekommen.

Der Umzug war ein erneuter Start in Australien, denn alles Vertraute musste ich hinter mir lassen. Mein zu Hause, meine Arbeit, meine Freunde, die Stadt. Ich habe mich zwar freiwillig dafür entschieden, Sydney für Melbourne zu verlassen, da ich eine neue Stadt sehen wollte, doch am Tag der Abreise fiel mir auf, wie schwer es mir gefallen ist, all dem Lebewohl zu sagen. Da ich für Neujahr allerdings ein Hostel gebucht hatte, wusste ich wengstens, dass wir alle gemeinsam ins neue Jahr starten würden. Angekommen in Mount Martha wurde mir erst wirklich bewusst, was es hier in Australien heißt, "ein bisschen außerhalb" zu leben. Es gibt kaum Möglichkeiten für Jugendliche, etwas zu unternehmen, Backpacker und Au pairs gibt es so gut wie gar nicht und diese Umstände haben dafür gesorgt, dass es mir schwer fiel mich komplett wohlzufühlen... auch wenn die Eltern mich wirklich toll in die Familie integriert haben.

Ich denke, dass man sich den Job als Au pair viel zu einfach vorstellt, und mein Respekt gegenüber Erziehern, ist, seit ich hier bin, enorm gestiegen. Kinder können es einem verdammt schwer machen. Auch das vierjährige Mädchen hier hat mich am Anfang gehasst, weil ich die Aufgaben übernommen habe, die sonst ihre Mutter gemacht hat. Tagelang hat sie mich beschimpft, geschlagen, angeschrien und den Rest der Zeit geweint. Sie gab mir einfach nicht das Gefühl, erwünscht zu sein... und das 7 Tage die Woche,also jeden einzelnen Tag. Es hat sich gebessert, bedarf aber ständige Ermahnungen der Eltern...

Nicht jedes Kind ist so, ihr Bruder und ich komen gut miteinander aus, und es gibt bestimmt auch Familien, wo es mit den Kindern einfacher ist, doch ich bin sonst eigentlich relativ glücklich mit meiner Familie hier.

Wir wohnen nur eben verdammt weit weg von der Stadt. Es kostet mich 2,5h mit der Bahn, um wirklich nach Melbourne zu kommen. Das ist schon nicht so toll, weshalb ich mich wieder nach Familien in Sydney umgeschaut habe. Ich vermisse die weißen Strände, das gute Wetter und mehr als alles andere vermisse ich meine Mädels in Sydney. Genauso wie unsere Wochenenden, Ausflüge und Mädelsabende.

Trotz allem bereue ich keine Entscheidung bisher, den irgendwie fügt sich letztendlich doch noch alles. Alles in allem muss man hier spontan sein, und seine Pläne flexibel gestalten. Ich kenne so gut wie niemanden hier, der Monate voraus schon weiß, in welchem Hostel er schläft, an welchem Datum man mit wem wo entlang reist, denn so gut man auch etwas plant, eine Sache habe ich hier gelernt: Die Pläne können meistens sowieso nicht eingehalten werden, weil man dann doch noch ein, zwei Tage länger oder kürzer irgendwo bleiben möchte, als geplant. Wohin man geht hängt von so vielen Faktoren ab. Geld, Job, Reisepartner. Wer hier nicht nur für einen Urlaub ist, muss flexibel sein und offen für alles... Einzelzimmer im Hostel und ein Job der richtig Spaß macht, sind hier eher selten...

Doch jeder Tag den ich hier bin, ist es wert! Ich bin schon nach drei Monaten viel selbstständiger geworden und kümmere mich um eigentlich alles in meinem Leben selbst, auch wenn das selbstverständlich klingt. Steuernummer beantragen, Flüge oder Langstreckenbusse buchen und finanziell komplett unabhängig sein, das habe ich in Deutschland nie gemusst, warum auch, man wohnt ja daheim. Als Au Pair sind es vor allem viele Haushaltstätigkeiten, die man auf einmal von Tag zu Tag macht. Aber ich bin froh darüber, denn ich habe hier wirklich das Gefühl, dass mich das ein bisschen auf das Leben vorbereitet. *kitsch*

Ich habe jetzut schon zwei Mal nach einem Job gesucht und ich habe es zwei Mal mit Erfolg geschafft, etwas zu finden. Es kostet Geduld, wenn man auch auf die 70. Bewerbung keine Antwort bekommt und dir auch der 50. Arbeitgeber am Telefon sagt, dass er niemanden mehr braucht. Doch wenn man hier nicht dranbleibt, bringt man es zu nichts und muss nach Hause, also beißt man sich durch.

Offen gestanden, gab es hier schon Momente, in denen ich einfach nach Hause wollte. Ich habe vor Angst, rechtzeitig keinen Job zu finden, damals in Sydney schon abends weinend im Bett gelegen, weil ich drei Tage vor Auszug nicht wusste, wohin mit mir. Doch ich habe es geschafft, doch noch etwas zu finden :-)

Das Problem ist nicht, dass es keine Jobs gibt, doch die Arbeitgeber melden sich meist erst nach ca 2 Wochen, ein Albtraum hier, wenn man wie ich nicht unbegrenzt Geld zur Verfügung hat. Außerdem habe ich noch keine Ausbildung hinter mir, weshalb der Lohn pro Stunde geringer ausfällt. Eine Kündigungsfrist wie in Deutschland, darüber kann man hier nur lachen.

Bei mir ist bisher nichts wirklich so gelaufen, wie ich es mir vorgestellt habe, aber das heißt nicht, dass ich meine Zeit deshalb weniger genossen habe. Ich liebe Australien und ich bin jeden Tag froh, hier, am anderen Ende der Welt, aufzuwachen! Dennoch kann ich es kaum erwarten, Ende Januar endlich die Ostküste entlang zu reisen und mehr von Australien zu sehen.. dieses Wochenende plane ich, die Great Ocean Road zu machen. Ich hoffe, das klappt alles :-)

Alsoooo, auf die nächsten 6/7 Monate hier!!!

Ein fettes Dankeschön geht an alle, die mich so lieb die ganze Zeit unterstützen, Freunde, Familie, ohne eure Unterstützung, vor allem mental, würde ich diese "Reise" hier nicht so gut schaffen :-)

IHR SEID DIE BESTEN!!!

Aussicht Eureka Tower

Montag, 05.11.2018

Hier nochmal ein paar Bilder aus dem 88. Stock des Eureka Towers. Was für ein Ausblick!

 

Hoch die Hände, Wochenende!

Dienstag, 30.10.2018

Wow, war dieses Wochenende geil!

Ich habe den Freitagnachmittag frei bekommen, da ich am Samstag für die Familie babysitten sollte.

Deshalb konnte ich mit dem Bro Pair in die Stadt und wir sind zum Curtin House, auf die Rooftopbar, und haben dort die Aussicht genossen. Hinterher sind wir zu Mc Donalds gegangen, haben uns den Bauch vollgeschlagen, und sind noch zur Princes Bridge. Dort haben sich unsere Wege getrennt und ich bin zum Melbourne Sports & Aquatic Centre gefahren, um die Finals der Short Course Championships 2018 live zu sehen. Es war der absolute Wahnsinn!!!

Ich habe Emily Seebohm, Ariarne Titmus, Emma McKeown, Mitchell Larkin, Mack Horton, Kyle Chalmers und Cameron McEvoy live schwimmen sehen, alle "Stars und Sternchen" am australischen Schwimmerhimmel. Wenn ich nächstes Jahr die WM schaue, werde ich stolz sagen können, sie alle live gesehen zu haben!

Cate und Bronte Campbell waren leider nicht da, dafür habe ich mit Emma McKeown ein Selfie machen können :-)

Nachdem die Finals für den Tag vorbei waren, bin ich zu dem Hostel in St. Kilda, welches ich für die Nacht gebucht hatte. Das war ein totaler Reinfall, aber da ich zwei Tage vorher kaum eine Auswahl gehabt habe, war ich schon froh, da noch für 27$ untergekommen zu sein. Mir wurde gesagt, dass sie keine Kissen und Bettdecken mehr hätten und auch bei dem Spannbettlaken war sich der Rezeptionist nicht ganz sicher, ob es schon benutzt war. Handtücher hätten dann auch noch extra gekostet, weshalb ich mich dann dagegen entschieden habe, ich hatte ja schließlich nur eine Nacht in dem Hostel vor mir. Gehaust habe ich im 6er Zimmer, einen Schlüssel bekam ich nicht. Das Bett war sehr klein und ich hatte die ganze Nacht Angst, aus dem Stockbett zu fallen :-) Naja gut, geschlafen habe ich sowieso kaum. Eine Fraubei mir im Zimmer hatte Asthma, weshalb sie die Nacht durchgehustet hat und vor der Tür fuhr alle 5min eine Tram vorbei. Ab ca 4 Uhr morgens war das Zimmer hell vom Sonnenschein und ich habe es schließlich aufgegeben zu schlafen :-)

Morgens war ich schnell fertig, denn abgeschminkt habe ich mich abends nicht und da es überraschenderweise doch kein Frühstück gab, stand ich im Schhwimmbad schnell auf der Matte xD

Die Vorläufe waren mindestens genauso spannend wie die Finals am Tag davor und mir viel es verdammt schwer, nach Hause zum Babysitten zu fahren, da Cate Campbell mittags im Schwimmbad für ein Meet & Greet angemeldet war. Aber gut, wie heißt es so schön: Man kann nicht alles haben, und da die Arbeit vor geht, fuhr ich zurück.

 

 

 

Der Samstag ging dann relativ langsam vorbei. Ich habe noch mit meiner Familie geskyped und bin dann ins Bett.

Sonntags musste ich richtig früh in die Stadt, da die Züge derzeit nicht fahren und durch Busse ersetzt wurden. Also fast 4h statt 2,5h... da fehlen´dann auch mir die Worte, denn so toll ist die Fahrerei dann auch nicht. Dennoch war der Tag echt toll.

Ich bin erst mit einer Finnin auf dem Eureka Tower gewesen, 88. Stock und eine grandiose 360 Grad Sicht über die ganze Stadt! Dafür lohnt es sich, Eintritt zu zahlen :-)

Wir haben dann Fotos gemacht, die Aussicht genossen und sind dann zu Dominos, wo eine andere Finnin zu uns gestoßen ist. Hinterher sind wir noch durch die Graffiti Laneways gelaufen bis es kalt wurde, da sind wir dann alle in unsere warmen Züge/Busse gestiegen und ab nach Hause :-)

 

Another week in Melbourne

Dienstag, 23.10.2018

Die letzte Woche ging schleichend vorüber und ich dachte schon, sie endet gar nicht mehr. Unter der Woche habe ich über den Tag hinweg viel Freizeit, mit der ich aber hier in Mount Martha nicht wirklich viel anfangen kann... Morgens und nachmittags hatte ich in der letzten Woche viel Geschrei und viele Tränen, da die Kinder es nicht gewöhnt sind, dass ihre Eltern nicht daheim sind. Das ist super anstrengend und ging mir irgendwann auch auf den Keks, aber gut, was soll man machen.

Dieses Wochenende war ich Samstags mit einer Österreicherin in der Stadt. Leider hatten wir absolut keine gleichen Interessen, weshalb sich unsere Wege mittags gegen 15:00 Uhr getrennt haben und ich alleine zur AC/DC Lane gegangen bin, um die Graffitis dieser Gasse bestaunen und fotografieren zu können. Das Wetter war wirklich schlecht, ständig hat es geregnet und nur selten hat sich die Sonne gezeigt... typisches Melbourne Wetter... weshalb eine Finnin und ich den geplanten Ausflug zum Eureka Tower leider ausfallen lassen mussten. Aber naja, dafür habe ich ja auch noch die nächsten Wochen Zeit :-)

Sonntags bin ich mit einer Backpackerin, Lisa, erst zum Queen Victoria Markt gegangen und anschließend nach Fitzroy, einen Stadtteil Melbournes, in dem es eine Menge Second-Hand Shops gibt. Es war wirklich witzig und entspannt, zumal Lisa sehr unkompliziert ist. Hinterher sind wir noch zu ihr ins Hostel gegangen und haben ein bisschen Cider getrunken und ein paar ihrer Kumpels und Mitreisenden getroffen. Alles in allem war es ein entspannter Tag.

Abends bin ich dann mit Emanuele, dem italienischen Bro Pair aus Mount Martha, zurückgefahren.

Zack, war das Wochenende auch schon wieder vorbei und am Montag rief wieder die Pflicht :-)

Ein Wochenende in Melbourne mit meinen Sydney Girls

Montag, 15.10.2018

Nach zwei Wochen ist es soweit und ich sehe meine Mädels aus Sydney wieder!

Ich bin am Samstag früh nach Melbourne gefahren und habe Susanna und Calista in Richmond getroffen. Von dort aus sind wir, am Olympia Stadion vorbei, zum Royal Botanic Garden gelaufen und haben dort eine Freundin von Calista getroffen. Da diese zurzeit dort lebt, konnte sie uns die schönsten Ecken im Botanic Garden zeigen, welcher, nebenbei bemerkt, viel schöner als der in Sydney ist.

 

 

Danach sind wir zum Shrine of Remembrance und von dort aus zur Hosier Lane, wo wir die bunten Graffitis bewundert haben.

   

Nach tausenden von Fotos sind wir schließlich durch den Chinatown gelaufen, welchen ich mir ehrlich gesagt größer vorgestell habe.

 

Wunderschön war die State Library of Victoria. Die Architektur des Gebäudes und die Stimmung in der Bücherrei waren etwas ganz Besonderes! Für jede Leseratte ein Muss!

 

Als Mittagessen gab es, na was wohl, Pizza von Dominos, was sonst :-)

Hinterher sind wir zu der Jungs WG gefahren, in der wir eigentlich vorhatten zu übernachten. Wir hatten sie vorher über Couchsurfing gefunden. Doch da Calista und Susanna da schon eine Nacht hinter sich hatten und meinten, dass das keine Option für eine zweite Nacht wäre, sind wir mit all unserem Gepäck zu einem Kumpel von Calista gefahren und konnten da dann letztendlich übernachten. Am Abend waren wir dann noch in der Stadt Abendessen, Wein kaufen und schließlich in irgendeiner Bar tanzen :-)

Sonntags morgens hat der Wecker unserer Meinung nach vieeeeeel zu früh geklingelt, aber wir mussten raus aus den Federn, damit die beiden noch so viel wie möglich von Melbourne sehen konnten.

Angefangen hat unser Tagestrip am Queen Victoria Market, welcher extrem groß ist und wirklich alles, von Obst und Gemüse, über Käse und Haushaltswaren bis hin zu Kleidung und Souveniers anbietet. Da hätte ich Stunden langlaufen können und ich denke, ich werde ihn auch noch einmal besuchen.

 

Weiter gings zum Brighton Beach, mit den berühmten, bunten Bathing Boxes. Die waren wirklich schön. 82 Häuschen und jedes ist individuell gestaltet und bemalt.

 

 

Zum Abschluss des Tages und Wochenendes ging es noch nach St. Kilda. Dort haben wir den Luna Park, das Palais Theatre und sogar zwei schlafende Pinguine gesehen. Abgesehen davon, ist der Strand dort leider nicht so schön.

 

 

Zurück in der Stadt hieß es dann Abschied nehmen, denn Susanna und Calista mussten zum Flughafen, um wieder zurück nach Sydney zu fliegen... ich kann es gar nicht abwarteb, die beiden an Neujahr wiederzutreffen.

 

Während wir durch Melbourne gelaufen sind, konnte ich den Impuls nicht unterdrücken, die Stadt mit Sydney zu vergleichen... 

Die beiden Städte bieten beide Sehenswürdigkeiten, die an die jeweils andere Stadt erinnern, könnten aber an sich unterschiedlicher nicht sein. Melbourne ist sehr bunt und Wolkenkratzer und Altbauten gehen hier Hand in Hand. Graffities prangen an den Hauswänden und die Straßen sind ziemlich voll. Jede Person hier sieht anders aus und hat einen komplett individuellen Kleidungsstil. Das klingt selbstverständlich, doch wer schon hier in Melbourne gewesen ist, weiß, was ich meine. Die Stadt wirkt durch all den Trubel, die vielen Menschen und die unzähligen kleinen Shops ziemlich aufgedreht, aber ist auch viel kleiner als Sydney, zumindest was die Innenstadt betrifft. Eigentlich ist alles gut zu Fuß zu erreichen. Außerdem fährt man hier, anders als in Sydney, mit Straßenbahn, Zug und Bus. Insgesamt sieht hier sowieso alles europäischer aus. Charmant sind vor allem die kleinen Gassen, in welchen sich kleine Boutiquen und hübsche Cafés verstecken. Auch sonst dreht sich hier alles um gutes Essen und Shopping, denn die Leute hier sind echte Genießer. Allerdings hat das auch seinen Preis, denn die Cafés hier sind wirklich teuer... Auf der anderen Seite ist die Stadt hier auch viel dreckiger und es liegen mehr Müllsäcke herum, als in Sydney. Alles in allem ist die Stadt dennoch wesentlich bunter als Sydney und es gibt viele hippe Läden, Vintage- und Retroshops, die auch die Vielfalt Melbournes widerspiegeln. Mehr Kulturen auf einem Fleck habe ich noch nie zuvor gesehen :-)

 

 

Insgesamt gefällt mir Sydney bisher besser, aber da mir gesagt wurde, dass man Melbourne erleben muss, gebe ich mir noch ein bisschen Zeit, um die Stadt wirklich beurteilen zu können.

 

 

 

Erster Eindruck meiner neuen Heimat

Sonntag, 07.10.2018

Erstes Wochenende in Melbourne: Check!

Die ersten vier Tage hier gingen wie im Flug vorbei und da die Kinder hier noch bis heute Schulferien hatten, konnte ich die Familie schon einmal ganz gut kennenlernen.

Ich habe in den letzten Tagen wahrscheinlich fast alle Kinderspiele dieser Welt gespielt. Die Familie in der ich hier jetzt lebe, kommt ursprünglich aus England und von ihrer Art unterscheiden sie sich vollkommen von meiner alten Gastfamilie. Die Eltern sind viel offener und herzlicher als meine Gasteltern in Sydney.

Gestern war ich mit Vivien, einem Au Pair hier "in der Nähe", an der Flinders Street in Melbourne shoppen. Die Stadt unterscheidet sich komplett von Sydney, wirklich nichts ähnelt sich. Auf mich wirkt Melbourne europäischer, es gibt mehr Geschäfte und kleine Gassen mit Cafés. Viele Gassen sind besprüht mit Graffiti und es gibt Straßenbahnen statt Fähren.

Allerdings habe ich noch nicht genug gesehen, um beurteilen zu können, ob ich Sydney oder Melbourne mehr mag. Das werde ich innerhalb der nächsten Wochen entscheiden :-)

Mount Martha, der Ort in dem ich hier lebe, ist sehr klein. Es gibt bis auf einen kleinen Supermarkt und zwei, drei Cafés wirklich nichts hier, außer Golfplätzen und dem Meer. Mal sehen, wie schnell das langweilig wird, denn der Strand ist zu Fuß auch gut 40 Minuten entfernt. Vom Weg in die Stadt will ich gar nicht reden, der kostet mich etwa zwei Stunden, weshalb es eher schwierig wird, hier abends etwas zu machen.

Heute allerdings hat mich meine Gastfamilie mit auf das "Tulip-Festival" genommen, was wirklich schön war. Tausende Tulpen in allen erdenklichen Farben, Traktorfahrten und eine Real Life Kulisse des Films "Alice im Wunderland". Es war schön einmal etwas Buntes zu sehen, das wirklich an den Frühling erinnert, der hier in Australien eigentlich seit einem Monat angebrochen ist  :-/

 

 

Ab nach Melbourne

Mittwoch, 03.10.2018

Es ist Mittwochnachmittag, alle Koffer sind gepackt und ich schleppe die Koffer nach draußen. Meine Gastmutter ist nicht da, den Gastvater interessiert es nicht und die Kinder wissen nicht so recht, was los ist. Die Familie hier war ein kompletter Fehlgriff. Viel schlechter hätte eine Gastfamilie kaum sein können. Trotzdem bin ich nicht böse darum, hier gewesen zu sein, denn auf diese Weise habe ich Cat, Susanna, Antonia usw. nicht nur kennengelernt, sondern konnte sie auch jeden Tag sehen. An den Wochenenden hatte ich es nie weit in die Stadt und Lane Cove an sich war auch ein schöner Satdtteil.

Gefühlt 2h später bin ich am Check-in Schalter des Busbahnhofs an der Central Station und regele meine Abfahrt. Danach hieß es nur noch einchecken, Gepäck abgeben und auf dem zugewiesenen Sitz Platz nehmen.

Meine Nachbarin, eine Französin, hat ähnlich schlechte Erfahrungen mit ihrem Praktikums- und Au-Pair Aufenthalt hier in Sydney gemacht und hofft ebenfalls auf eine "bessere Zeit" im neuen Job in Melbourne. Sie wird erstmal bei Freunden dort unterkommen. Innerhalb einer 12-stündigen Busfahrt kann man wirklich viel bereden, aber schlafen war uns beiden im Bus unmöglich...

Schlussendlich kamen wir dann aber donnerstagmorgens um halb sieben an der Southern Cross Station an und haben uns myki Karten für die Zeit in Melbourne geholt. Danach haben sich unsere Wege getrennt und ich bin weiter nach Frankston gefahren, um zu meiner neuen Gastfamilie zu kommen.

Abschied nehmen

Dienstag, 02.10.2018

Heute hieß es, allem hier in Sydney auf Wiedersehen zu sagen. Meinen Mädels und Sydney selbst.

Ich bin nochmal zum Bondi Beach gefahren, habe den Vibe dort aufgesogen und mir selbst geschworen, dass ich an Neujahr wieder dort hingehen werde, wenn ich sowieso Silvester in Sydney feiere.

Ich bin am Strand entlang gelaufen, habe einen Spaziergang am Wasser gemacht und bin hinterher durch alle Shops dort gelaufen, um mir ein "Sydney Shirt" zu kaufen. Schließlich habe ich beschlossen, einfach ein Tshirt beim Hard Rock Café zu holen, doch genau heute gab es das Tshirt, das ich kaufen wollte, natürlich nicht mehr. Super. Das werde ich an Silvester nachholen und falls es auch dann nicht vorrätig ist, werde ich es nachschicken lassen.

Abends habe ich mich noch mit Cat und Susanna getroffen und wir haben unseren letzten gemeinsamen Abend mit tonnenweise Schokolade, Chips und Wein verbracht. Ich werde die Beiden so vermissen...

Glücklicherweise kommen sie nächste Woche eh nach Melbourne, um dort ein Wochenende Urlaub zu machen :-)

 

Fotos, Fotos, Fotos

Montag, 01.10.2018

"Was hast du heute gemacht?", fragt mich meine Gastmutter zum gefühlt ersten Mal während meiner Zeit in Sydney. Und die einzige Antwort die mir dazu einfällt, ist: "Wir haben Bilder am Bondi Beach gemacht".

Der ein oder andere stellt sich darunter jetzt ein paar Schnappschüsse vor, welche nach 5min gemacht sind.

Tatsächlich sind wir an all den bemalten Wänden vorbeigelaufen und haben uns dort fotografiert und danach die Ruhe am Strand genossen. Da es heute nicht so warm war, war am Bondi nicht so viel los und man konnte sich getrost breit machen, die Augen schließen und den Moment genießen.

Abschließend sind wir noch zum Dudley Page Reserve gefahren und wollten dort auf der berühmten Schaukel coole Bilder machen, was nicht so 100% geklappt hat, aber gut haha. Den Sonnenuntergang von dort aus zu sehen, war Grund genug um zu bleiben bis es dunkel wurde :-)

Blue Mountains

Sonntag, 30.09.2018

Three Sisters ich komme!

Um nicht ins Massengedrängel auf den Wegen in dem Blue Mountains zu kommen, bin ich heute um 5 Uhr aus dem Bett und um kurz nach 7 Uhr in den Zug an der Central Station gestiegen. Vor Ort wurde uns erstmal ein Flyer in die Hand gedrückt, damit wir einen groben Überblick über die Wege des Nationalparks bekommen. Gestartet sind wir am Echo Point, von welchem man den perfekten Blick auf die berühmten Three Sisters hat.

Danach hat sich unsere Gruppe gesplittet und ich bin mit Sissi und Leonie die verschiedensten Wege gelaufen. Die Landschaft selbst ist einfach atemberaubend und die Berge hier schimmern wirklich blau :-)

Wir haben viele kleine und ein paar größere Wasserfälle gesehen, sind die Berge hinab und bergauf gestiegen, sind durch Schlamm, Gras und Pfützen gelaufen und wurden stets von den rufenden Kakadus begleitet. Ein richtiger Outdoor Tag, der im Gegensatz zu der Natur die man sonst sieht, wirklich ein Kontrastprogramm war.

I like!

 

 

 

Letzter Samstag in Sydney

Samstag, 29.09.2018

Ich wusste, dass diese Zeit kommen würde, doch dass ich Sydney schon so früh verlasse, war nicht geplant...  es ist jetzt offiziell, in 5 Tagen fahre ich nach Melbourne und werde dort die nächste Au Pair Stelle antreten. Ich werde Sydney und vor allem all die wunderbaren Leute, die ich hier kenenngelernt habe, schrecklich vermissen. Die letzten Wochen gingen einfach zu schnell vorbei und ich habe das Gefühl, noch 1000 weitere Dinge in Sydney erleben und sehen zu wollen, obwohl ich schon viel gesehen habe, aber so ist das wohl.

Heute ging es dann erstmal in den Taronga Zoo, von dem ich mir wohl irgendwas Besonderes versprochen habe, aber das ist totaler Quatsch, denn letztendlich war es ein Zoo wie jeder andere auch :-)

Trotzdem kam ich endlich mal dazu, Koalas zu sehen, wenn auch schlafend und hinter einem Zaun. Auch sonst gibt es relativ viele Tiere in dem Zoo. Das Highlight war für mich heute die Seal Show, die Elefanten und der Sky Lift, mit dem man umsonst fahren konnte. Bei der Fahrt konnte man nochmal supergut die Skyline Sydneys betrachten. Enttäuscht hat mich, dass die Giraffen umgezogen sind und man keine Taronga Zoo-typischen Bilder mehr mit Giraffen und Opera House machen konnte.

 

Ganz oben auf meiner Bucketlist für Sydney ist der Bondi Icebergs Pool, den ich als ehemalige Schwimmerin natürlich unbedingt besuchen möchte. Da mir allerdings die Zeit davonrennt, habe ich kurzerhand beschlossen, dieses Ziel heute abzuhaken. Bei 14 Grad und windigem Wetter. Wahrscheinlich nicht der beste Tag dafür, aber rückblickeend bin ich einfach nur froh, es gemacht zu haben. Da der Meerwasserpool so berühmt ist, war es ein unglaubliches Feeling, letztendlich tatsächlich im Becken zu sein und ein paar Bahnen zu ziehen, auch wenn ich am Anfang dachte, dass ich bei der Kälte im Pool definitiv erfrieren würde :-) Ich bin dort dann noch in die Sauna um aufzutauen und habe anschließend den Sonnenuntergang abgewartet. Es war einfach toll!

Ein Appell an jeden da draußen: Besucht den Icebergs Club wenn ihr in Sydney seid, auch wenn es nur ein Abstecher ins Café ist!

 

 

Um den Tag absolut unvergesslich zu machen, bin ich auf dem Rückweg noch zum Darling Harbour gefahren und habe mit ein paar Au Pair Mädels, inklusive Nina und Ly, noch das Samstagsfeuerwerk angeschaut!

 

 

Känguru Selfies im Morisset Park

Sonntag, 23.09.2018

7 Uhr morgens und ich sitze an der Central Station, um zum Morisset Park zu fahren. Besser hätte ein Sonntagmorgen ja nun wirklich nicht starten können... aber gut, bis zum Morisset Park sind es von Sydney ca 2h und wenn man die Tourimassen wenigstens ein Stück umgehen möchte, sollte man nicht viel später als um 10 Uhr morgens da sein.

Schlussendlich hat es sich wirklich gelohnt, so früh dort zu sein. Es sind so viele Kängurus dort gewesen und obwohl diese vollkommen wild sind, sind sie die Tourimassen inzwischen gewöhnt und lassen sich gerne streicheln oder mit den Besuchern ablichten. Das Einzige, was die Kängurus noch lernen könnten, ist die Bereitschaft, Selfies zu machen, da schauen sie nämlich überall hin, nur nicht ins Handy, aber hey, nicht jedes arme Lebewesen dieser Erde ist Instagram und Snapchat verfallen xD

Da es uns nicht mehr als zwei Stunden im Park gehalten hat, sind wir auf unserem Rückweg nochmal in Gosford ausgestiegen, einer Stadt die wahrscheinlich keiner kennt :-)                     Aber da man dort auch niemanden angetroffen hat, waren wir davon überzeugt, dass diese Stadt einer Geisterstadt absolut nahe kommt. Schlussendlich war das Eis dort im Angebot und wir haben einfach in einem kleinen Nationalpark gesessen und das gute Wetter genossen. Also hat sich der Schlenker doch noch gelohnt!

Zurück in Sydney war ich mit Svenja, einem anderen Au Pair, nochmal an der University of Sydney in Camperdown, um in dem Tunnel dort ein paar Bilder zu machen. Selbst am Darling Harbour waren wir nochmal...

 

  Roo-Selfie  

 

 

Einmal über die Harbour Bridge

Samstag, 22.09.2018

Heute Morgen hat mir meine Gastmutter in Sydney erstmal eröffnet, dass ich zukünftig nicht mehr gebraucht werde und dass ich doch bitte bis bestenfalls nächsten Freitag ausziehen solle... damit habe ich wirklich absolut nicht gerechnet. Auch wenn ich mit dem Arbeitsverhältnis, bei dem sich nicht an den Vertrag gehalten wurde sowieso nicht zufrieden gewesen bin, so hätte ich nie gedacht, dass sie es sein würden, die das Arbeitsverhältnis beenden.

Jedenfalls war das dann doch Anstoß genug, um doch noch etwas an dem Tag zu machen und rauszugehen.

Ich bin über die Harbour Bridge geschlendert und habe Sydney´s Wolkenkratzer und Sehenswürdigkeiten, als auch die Stadt selbst mal aus einem anderen Blickwinkel gesehen... die Architektur der Brücke selbst ist wirklich großartig und auch wenn neben dem Weg für Passanten bestimmt sechs Spuren für Autos und Busse sind, auf denen gerast und gedrängelt wird, so entspannend ist es dennoch, den Weg über die Brücke zu Fuß zu gehen. Ich kann es jedem, der zumindest für ein paar Tage in Sydney ist, nur empfehlen!

Den Luna Park und den North Olympic Pool habe ich mir auch angeguckt, allerdings war das, meiner Meinung nach, nichts Besonderes...

 

Ivy Pool Club

Freitag, 21.09.2018

Night out with my ladies! :-)

Bondi to Coogee Coastal Walk

Samstag, 15.09.2018

"Den Bondi to Coogee Walk muss man mal gemacht haben", sagt hier jeder, und jetzt wo ich ihn gemacht habe kann ich nur sagen: Das stimmt! Es waren die wahrscheinlich schönsten 6km in meinem Leben, die ich je gelaufen bin.

Beim Bondi to Coogee Coastal Walk handelt es sich um einen Küstenweg, der sich vom Bondi Beach, oder genauer gesagt, dem besagten Bondi Icebergs Pool, einem berühmten "Meerwasserpool" direkt am Strand, bis zum Coogee Beach erstreckt.

Gestartet sind wir, also ein paar Mädels und ich, gegen Mittagszeit. Der Bondi Beach ist der größte und wohl auch berühmteste Strand des Coastal Walks. Von dort aus läuft man an Klippen und Felsen vorbei bis hin zum Tamarama Beach, welcher zwar kleiner, aber eigentlich, wie ich finde, viel schöner ist, als der Bondi Beach. Dort haben wir auch ein paar Surfer gesehen, die das gute Wetter ausgenutzt haben. Angekommen am Bronte Beach, kamen wir in den Genuss von vielen lachenden Leuten, die den Tag zum Sonnenanbeten genutzt haben. Es gab dort außerdem überall Schilder mit den am Bronte Beach vorkommenden Meeresbewohnern. Der darauffolgende Strand, der Clovelly Beach, hat mir wohl am besten gefallen. Er ist im Gegensatz zu den o.g. Stadtstränden mehr naturbelassen, grenzt an türkisfarbenes Wasser und überall sieht man Palmen. Karibikfeeling garantiert! :-)  Schlussendlich sind wir am Coogee Beach angekommen und haben am Meer gepicknickt. Es war echt toll!

Abschließend habe ich mit zwei anderen Au Pair Mädels den Tag am Coogee Beach ausklingen lassen, mit Wein und Pizza!

 

                                      

 

(v.o. n.u. - Bondi, Tamarama, Bronte, Clovelly, Coogee)

Whale watching

Sonntag, 09.09.2018

Heute war ein megaa guter Tag! Jana und ich haben die Dance Academy Spots abgeklappert und ich hatte das Gefühl ich erlebe einen Teil meiner Kindheit nochmal. Durch das ganze Fotografieren sind wir fast zu spät zum Whale watching gekommen haha.

Beim Whale watchen selbst sind wir erstmal 2h rausgefahren bis wir Wale gesehen haben, Nina und ich haben schon fast aufgegeben, noch irgendwas zu sehen, doch dann kamen sie, die Wale, einer nach dem anderen! Wir kamen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus... die Wale sind total friedlich, ruhig und viel größer, als man vielleicht denkt. Zu viert sind sie teilweise neben unserem Boot hergeschwommen, haben sich auf den Rücken gelegt oder einfach treiben lassen. Es war der Hammer!

Auf dem Rückweg waren wir zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, anders kann man es gar nicht sagen! Wir sind perfekt zum Sonnenuntergang zurück nach Sydney gefahren und haben das Opera House und die Harbour Bridge umgeben von den Farben der untergehenden Sonne betrachten können. Fotos können diesen Moment absolut nicht einfangen, das musste man schon live erleben :-)

Später bin ich noch zur Bondi Junction gefahren und war mit ein paar Mädels Burger essen. Die Bar in der wir waren hatte etwas ganz besonderes, sie war ultra hip auf der einen, aber auch im Vintage Style auf der anderen Seite. Mega!

Bushwalk in Riverview

Samstag, 08.09.2018

Kennt ihr diese Tage an denen ihr auf nichts Lust habt, es regnet, es ist nichts geplant und irgendwie ist man antriebslos und hat keine Lust auf irgendetwas...genauso ging es mir heute... außerdem klappt es in der Familie nicht wirklich, ich habe diese Woche wieder doppelt so viel gearbeitet, als ich laut Vertrag eigentlich sollte und habe deshalb eine laaange Woche hinter mir...

Schlussendlich habe ich mich aufgerappelt, mir meine Regenjacke angezogen und habe mit Rosa den Bushwalk bei uns im Ort gemacht. Es war echt schön und auch interessant mal zu sehen, was sich so im Ort für tolle, naturbelassene Wege und Stellen finden lassen...es war nach all den Wochen Stadt und Strand mal wieder schön, einfach durchs Grüne zu laufen.

Das Beste war allerdings, als sich ein Kookaburra vor uns auf dem Baum niedergelassen und für uns tolle Posen zum Fotografieren eingenommen hat! ;-)

Food Festival in Coogee

Sonntag, 02.09.2018

Der Tag heute war relativ relaxed. Ich war mit ein paar Mädels auf einem Food Festival in Coogee und danach haben wir uns bei Dominos Pizza geholt und diese gemeinsam am Strand verputzt :-)

 

Observatory Hill Park und Darling Harbour

Samstag, 01.09.2018

Nachdem es gestern durchs feiern doch später geworden ist, als ich dachte, habe ich heute erstmal verschlafen. Ich habe mich mit ein paar anderen Au Pair Mädels im Observatory Hill Park getroffen und wir haben Ninas Geburtstag gefeiert, ein anderes Au Pair. Dadurch habe ich es heute endlich geschafft, mich mal mit ihr zu treffen. Es war ein super entspannter und lustiger Mittag, der durch die grandiose Aussicht auf die Harbour Bridge und die Stadt selbst umso besser wurde.

Danach sind wir am Darling Harbour noch ein paar Cocktails trinken gegangen und waren pünktlich für die Happy-Hour von 15:00-18:00, kaum zu glauben, wenn man die deutschen Happy-Hour Zeiten gewöhnt ist...;-)

 

Abends sind Jana, ein Au Pair dass ich heute glücklicherweise kennenlernen durfte, und ich, noch zur Sydney Dance Company gelaufen und von dort bis hin zum Circular Quay. Dabei konnte ich erste Blicke auf die Drehorte der Serie "Dance Academy" erhaschen. Als absoluter Fan der Serie ging damit für mich ein Traum in Erfüllung. Außerdem haben wir die "Wahrzeichen Sydneys" als auch die Stadt selbst bei Dunkelheit betrachten können... lauter glitzernde Lichter. Einfach toll!

 

Queen Victoria Building

Sonntag, 26.08.2018

Für diejenigen, die das QVB mal von innen sehen möchten... die Uhr ist das Herz des Centers. Ich liebe diesen Ort!

 

 

 

Märkte und Sappho Books Café & Wine Bar

Samstag, 25.08.2018

Vintagefans und Buchliebhaber aufgepasst!

Ein paar Mädels und ich sind heute über den Paddington Market, den Paddy´s Market und den Glebe Market geschlendert.

Während auf dem Paddington Market hauptsächlich selbstgemachte Handwerkskunst und Schmuck verkauft wird, ist auf dem Paddy´s Market nahezu alles zu finden. Postkarten, Hoodies, Souveniers, Kostüme...                                                                                                                                                                                       Auf dem Glebe Market kommen Vintage Fans auf ihre Kosten! Neue und gebrauchte Waren, aber lediglich Kleidung, manchmal auch Schmuck, werden hier angeboten. Wer ein Faible für Vintagekleidung und Einzelstücke hat, sollte diesen kleinen, aber feinen Markt auf jeden Fall besuchen!

Hinterher waren wir noch in der Sappho Books Café & Wine Bar! Die ist wirklich einzigartig! Sie ist komplett im Vintagestil gehalten und umfasst ein großes Sortiment an Büchern, von eher alten, antik wirkenden Büchern, zu modernen Stücken. Hat man ein spannendes Werk gefunden, kann man sich an einem der Tische niederlassen und dieses bei einem Getränk oder einem Happen Essen genießen :-)

 

Geheimtipp für Touripics

Sonntag, 19.08.2018

Wer einen Bilick aufs Opera House und die Harbour Bridge haben möchte und sich vor den zwei Sehenswürdigkeiten ablichten lassen will, der sollte ins Café des Contemporary Art Museums auf die Außenterrasse gehen.

Von dort aus kann man perfekte Fotos machen, es sei denn man hat den Hard Rock Pulli von Amsterdam an ;-)

 

 

 

Sonnenuntergang in Manly

Sonntag, 19.08.2018

 

Susanna und ich sind heute Nachmittag nochmal nach Manly mit der Fähre gefahren, Transportmittel kosten hier Sonntags nämlich höchstens $2,70, sodass sich das richtig gelohnt hat :-)

Ich bin ja von Anfang an ein Fan von Manly gewesen, doch ein Sonnenuntergang ist hier doch nochmal besonders schön. Da Sydney jedoch im Osten Australiens liegt, geht die Sonne nicht über dem Meer unter... macht aber nichts, seht selbst:

 

 

Ab zum Opera House!

Samstag, 18.08.2018

Nachdem ich jetzt seit einer Woche hier bin, wollte ich endlich das Opera House aus nächster Nähe sehen! Deshalb bin ich heute mit Jacky, einem Au Pair, dorthin gefahren und wir haben tausende Touribilder gemacht :-)  

Das Opera House ist viel größer, als ich es mir vorgestellt habe und die Sicht von dort aus auf die Wolkenkratzer Sydneys als auch auf die Harbour Bridge, ist einfach unglaublich! Die Restaurants dort sind total überfüllt, die Treppen zum Opera House selbst hingegen hätte ich mir voller vorgestellt.

Danach waren wir noch am "The Rocks Market", welcher gleich am Circuar Quay ist. Dort kann man allerleei Selbstgemachtes kaufen und es sind ein paar wirklich schöne Stände dabei. Groß ist der Markt allerdings nicht.

Hinterher sind wir noch zum Central Business District gelaufen und sind in ein paar Geschäfte sowie auch ins Queen Victoria Building gegangen.

Das Queen Victoria Building zu besuchen lege ich jedem ans Herz, der die schönsten Ecken Sydneys besichtigen will. Es ist ein Shoppingcenter im besonderen Stil, eben prunkvoller als man sich ein Shoppingcenter so vorstellen würde :-)

Das Wetter war eigentlich ganz gut, doch das kann sich hier besonders in den Wintermonaten schnell ändern. Gegen 16:30 kam uns dann statt Sonnenschein ein halber Orkan entgegen und wir kamen komplett durchgefroren an der Bushaltestelle an :-)

PS: Am Tag vorher habe ich gemeinsam mit Susanna, einem anderen Au Pair, ein paar australische Jungs kennengelernt, mit denen wir dann auf die Oxford Street feiern gegangen sind. Es war ein wirklich toller Abend und wir waren nach der anstrengenden Woche dann nachts gegen vier Uhr doch auch froh, als wir wieder in Lane Cove, unserem Wohnort, angekommen sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Manly Beach bei 26 Grad

Samstag, 11.08.2018

    Manly Beach

                                                                                                                                                                                     

Heute waren wir in Manly, einem nordöstlichem Vorort Sydneys, und haben einen wirklich warmen und sonnigen Wintertag am Strand verbracht. Während die Kinder Möwen gejagt und im Sand gespielt haben, habe ich mich ein bisschen in Manly umgesehen. Die Häuser sind hier teilweise sehr bunt und die Straßen sind gefüllt von Menschen mit strahlenden Gesichtern. Hier bekommt man gute Laune! In den Straßen treten teilweise junge Menschen auf, die selbstgeschriebene oder gecoverte Songs singen, es ist wunderbar. Der Strand selbst hat mich umgehauen... er ist sehr weitläufig und das Wasser total klar. Es waren auch viele Surfer unterwegs, die die Wellen genutzt haben. Hier komme ich gerne wieder hin!

 

 

 

 

Ankunft in Sydney

Freitag, 10.08.2018

2:30 Uhr zeigt mein Handydisplay an als wir endlich in Sydney landen. 7:00 Ortszeit. Ich war zwar müde und ein bisschen erschöpft, doch auch voller Adrenalin und Vorfreude, als ich den Ausblick gesehen habe, der sich mir bei der Landung geboten hat.... überall Lichter und schimmerndes Meer.On Top ging genau um diese Zeit dann auch noch die Sonne auf. Es war wunderschön!

Insgesamt ging der Flug schneller vorbei, als ich es mir in den Wochen zuvor vorgestellt habe. Ich bin mit Air India geflogen und hatte dementsprechend einen Zwischenstopp in Neu-Delhi. Auch wenn ich der Airline erst skeptisch gegenüberstand, kann ich mich absolut nicht beschweren. Es gab gutes Essen indischer Art, unbegrenzt Zugang zu Getränken und supernettes Personal!

Am meisten Glück hatte ich glaube ich dennoch mit meinen Nachbarn. Während des ersten, etwa siebenstündigen Fluges, hatte ich einen wunderbar humorvollen Inder und Israeli neben mir sitzen, sodass wir drei mit unserem Gelächter das ganze Flugzeug unterhalten haben :-)

Während meines etwa fünfstündigen Aufenthalts habe ich drei deutsche Jungs getroffen, die auch als Backpacker/ Au Pairs auf ihrem Weg nach Sydney waren. Dadurch dass man gemeinsam gewartet hat, kam einem das Warten nicht so lang vor.

Während meines zweiten, etwa zwölfstündigen Fluges, habe ich Non-Stopp mit einer gebürtigen Australierin gequatscht, die von Ihrem Wohnort in Taiwan auf dem Weg in die Heimatstadt Melbourne war. Sie hatte auch viel zu erzählen, fürs Schlafen blieb also irgendwie keine Zeit ;-)

Angekommen in Sydney habe ich mit den Jungs dann noch ca. 2h auf meine Koffer gewartet... ich hatte schon Angst, dass sie gar nicht mehr kommen, aber das war dann Gott sei Dank doch nicht der Fall.

Meine Gastmutter hat mich dann herzlich empfangen und mir auf dem Weg in mein neues zu Hause schon einmal das Wichtigste gezeigt: Das Opera House und die Harbour Bridge :-)